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Dienstag, 12. Januar 2016

Schwierige Zeiten

Habe ich doch vor gar nicht allzu langer Zeit noch Tipps gegeben, wie man als Alleinerziehende entspannt durch den Alltag kommt (nachzulesen hier), bringt mich das Muttersein momentan echt an meine Grenzen. Wir haben hier nun seit drei Wochen jeden Tag riesen Drama ums Einschlafen. Der kleine Mann wehrt sich einfach, egal wie müde er ist.

Vorbei sind die Zeiten, wo ich ihn nur hinlegen brauchte und er dann einfach eingeschlafen ist. Gerade vorhin hat es mal wieder eine ganze Stunde lang gedauert, bis er nach großen Prostest endlich eingeschlafen ist. Und dann schläft er meistens gerade mal 30 Minuten. Das schlaucht! Tagsüber geht es ja noch einigermaßen, aber abends, wenn man dann den ganzen Tag schon so gefordert wurde, ist mir das dann oftmals auch zu viel. Das Baby weint und Mama dann eben machmal auch. Und dann fange ich an mich zu fragen, ob ich überhaupt fürs Muttersein gemacht bin. Aber das sind Zweifel, die wohl jede Mutter hin und wieder hat.

Ich wage nicht zu behaupten, dass andere Mütter es einfacher haben, aber bei mir gibt es nun mal keinen Mann der abends von der Arbeit nach Hause kommt und mir mit den Kindern oder beim Haushalt hilft. Da ist keiner, der mich nach einem anstrengenden Tag in den Arm nimmt, keiner bei dem ich Energie auftanken oder bei dem ich mich ausheulen kann. Ich kann nur dankbar dafür sein, dass mein Großer (7 Jahre) immer soviel Verständnis dafür hat, dass es Zeiten gibt in denen das Baby einfach fast meine komplette Aufmerksamkeit für sich alleine einfordert. Die Samstage, an denen Nummer 1 bei mir ist und Nummer 2 mit seinem Papa, werden dann immer intensiv genutzt um aufzuholen, was eventuell zu kurz kam. Und in schweren Zeiten wie diesen, sollte man eines immer im Hinterkopf behalten: es sind alles nur Phasen!!



Montag, 11. Januar 2016

Meine Body Fit Challenge 2016 - Aller Anfang ist schwer

Um für die kommende Badesaison Bikini-Fit zu sein, habe ich mich dieses Jahr für das Ballet Fit Workout von Mary Helen Bowers entschieden. Ich selber habe 6 Jahre Ballett getanzt und mag es wirklich sehr. In den letzten 5 Jahren bin ich regelmäßig zweimal pro Woche zur Step Aerobic gegangen und hatte damit nach der ersten Schwangerschaft großen Erfolg meinen Körper wieder in Form zu bringen. Nachdem ich mir 2014 allerdings den Mittelfuß gebrochen habe, wollte ich mich erst ganz langsam wieder an Sport rantasten. Die Step Aerobic erschien mir hierfür ungeeignet. Außerdem war ich auf der Suche nach etwas was meine Körperhaltung verbessert, da ich eine Bürojob hatte bei dem man nun mal viel sitzen muss. Ich entschied mich dann für Ballett Unterricht. Weil ich aber schon schwanger war mit Kind Nummer zwei, bin ich leider nur ein paar Wochen dabei geblieben. Da ich schon viel über Mary Helen Bowers in verschiedenen Zeitschriften gelesen habe, bin ich neugierig geworden.

Das Ballett Fit Workout besteht aus sechs verschiedenen Workouts, die insgesamt 53 Minuten gehen und folgende Bereiche des Körpers formen sollen:
  • Brücken - Training für Oberschenkel, Rumpf und Po
  • Bauch 
  • Innere Oberschenkel
  • Äußere Oberschenkel
  • Arme
  • Training im Stehen - Cardio Elemente für den ganzen Körper
Für das Training braucht man keine Vorkenntnisse. Die Übungen sind gut erklärt und "einfach" nachzumachen. Ich habe jetzt zwei Sessions hinter mir und bin begeistert! Nach dem esrsten Mal hat mir fast drei Tage lang alles wehgetan, vorallem im Po, den Oberschenkeln und in den Armen habe ich es mehr als deutlich gespürt. Das Training scheint also äußerst wirkungsvoll zu sein. Die Bauch-Übungen habe ich allerdings ausgelassen, da mein Bauch bereits wieder sehr flach und definiert ist (guten Genen sei Dank ;-) ). Ich habe mir vorgenommen das Workout 4 Mal pro Woche zu machen. Ich werde dann in ca. drei Monaten ein Update geben.


Donnerstag, 10. Dezember 2015

Impfen - wirklich sinnvoll?

Ein ganz heikles Thema... Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen. Leider finde ich, dass wir nicht genug über Risiken und Inhaltsstoffe aufgeklärt werden, auch nicht über den tatsächlichen Nutzen. Stattdessen werden Statistiken falsch dargestellt und immer nur darüber geredet wie wichtig es ist impfen zu lassen.

Ich möchte hier ein paar interessante impfkritische Seiten verlinken und hoffe, dass sich Eltern genau überlegen ob sie ihren Babys das wirklich antun wollen. Besonders schockiert hat mich die Tatsache, dass in einigen Impfstoffen hoch schädliche Substanzen enthalten sind, Nervengifte zum Beispiel. 

Montag, 30. November 2015

Der richtige Umgang mit Gefühlen

Vorhin las ich einen Blogpost von Rachel Mclean über die Schwierigkeit zuzugeben, wenn es einem nicht gut geht (nachzulesen auf thesinglemumpreneur.com). Ich kenne das Gefühl sehr gut. Die meisten von uns haben offensichtlich ein Problem damit negative Gefühle zu zeigen, bzw. offen auszusprechen. Es ist wohl die Angst vor Zurückweisung, die Angst so nicht mehr liebenswert für andere zu sein. Aber woher kommt diese Angst eigentlich? Viele Antworten findet man in seiner Kindheit...

Gerade als Eltern ist es wichtig, Kindern zu vermitteln, dass es sehr wohl in Ordnung ist auch mal schlecht gelaunt oder wütend zu sein. Genau in diesen Situationen brauchen unsere Kinder unsere Liebe am meisten. Daher wäre es zum Beispiel falsch ein wütendes Kind in sein Zimmer zu schicken. Was wir ihm damit vermitteln ist, dass es nicht in Ordnung ist sich so zu fühlen, dass wir es so nicht haben wollen. Schlimmer noch, wir bestrafen es für sein Gefühl! Ich persönlich kenne das sehr gut aus meinen Kindertagen. Und zugegeben, auch ich habe eine zeitlang so reagiert bei meinem ältesten Sohn, bis ich mich eines Tages hingesetzt und darüber nachgedacht habe, was ich bei meinen Kindern gerne anders machen möchte.

Man sollte sehr wohl seinem Kind klarmachen, dass Gefühlsausbrüche immer dann wenn sie dem Umfeld oder einem selbst schädigen, sei es in Form von wilden Beschimpfungen oder Aggression die ausgelassen wird, nicht angemessen sind. Und das können wir nur, in dem wir uns miteinander hinsetzen und darüber reden woher das Gefühl kommt und was der Grund bzw. Auslöser dafür war, sobald sich der Sturm etwas gelegt hat. Genauso wichtig ist es, das Gefühl zu benennen, denn Ziel sollte sein, auszusprechen was los ist, bevor es überhaupt zu einem unkontrollierten Gefühlsausbruch kommen kann. Auch wichtig ist, nicht zu vergessen, dass man als Eltern eine Vorbildfunktion hat. Und natürlich gibt es Tage an denen man einfach auch mal schlecht drauf ist und man dann weniger geduldig ist mit seinen Kindern. Man kommt dann sicher an den Punkt an dem einem das selber auffällt und dann ist es sinnvoll seinem Kind ehrlich mitzuteilen wie es einem geht und auch ganz klar zu sagen, dass es nichts mit dem Kind zu tun hat! Da man als Erwachsener nicht mehr wert ist als ein Kind, sollte man auch in der Lage sein sich bei seinem Kind für blödes Verhalten zu entschuldigen. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht!

Abschließend möchte ich gerne noch ein Buch empfehlen: Die fünf Sprachen der Liebe für Kinder.

Ich hoffe mein Post regt zum Nachdenken und zur Selbstreflektion an!


Dear Rachel,
Thank you for inspiring me to this blogpost after I read yours about being too afraid to say when you are not okay. You spoke the truth and I know this feeling very well. We are afraid about getting rejected from others when we show negative feelings, such as feeling upset, depressive or unhappy. In my post here, I tryied to find an explanation where this fear is actually coming from. I think it has something do with how we were raised. Parents often tend to punish their children for feeling angry. This is a wrong projection because children need our love the most when they least deserve it. Teaching appropriate handling with negative feelings is essential, but is only working when sitting down together, talking about what triggered it, where it actually came from and finding solutions together (when the child has already developped problem-solving skills). An over-emotional release could perhaps be avoided when the child is able to specify the feeling before. As parents we act as ideals. When I don't feel well, me as a mum, and I'm sure you know it too, do sometimes not react as kind or patient as I actually would have. Then it is important that we apologize at our children and tell them honestly how we feel, to show them that it is okay to sometimes not be okay, and even more important, that the child doesn't feel guilty for it.
Love from Germany, Sabrina

Mittwoch, 30. September 2015

Alleinerziehend - Entspannt durch den Alltag

Wenn man alleinerziehend ist, ist es manchmal gar nicht so einfach im Alltag ein bisschen Ruhe zu finden und Stress zu vermeiden. Ein paar Dinge habe ich bereits hier erwähnt. Ich hatte aber in letzter Zeit die ein oder andere (zum Glück) kurze Phase der Erschöpfung und möchte hier schildern was mir im Alltag persönlich geholfen hat, ein bisschen "runterzukommen".

Ausruhen / kleine Pausen
Ausruhen ist ganz ganz wichtig! Ich versuche mich jedesmal wenn Baby George ein Power-Napping macht mich ebenfalls hinzulegen und wenigsten kurz die Augen zu zumachen. Ich habe Glück, dass mein älterer Sohn Mika (7 Jahre) dafür fast immer Verständnis hat! Wenn gar nichts geht, dann darf man, finde ich, auchmal den Fernseher anmachen um seine Ruhepause einzufordern. Eine kleine Pause kann auch bedeuten, dass man sich etwas gutes tut. Bei mir ist das der Schokoriegel oder das Stück Kuchen am Nachmittag. Einfach mal hinsetzen und genießen.

Familien-Zeit
Das stärkt den Zusammenhalt! Wenn der Altersunterschied so groß ist wie meinen beiden Jungs, dann ist es gar nicht immer so einfach etwas gemeinsam zu machen. Was aber immer gut geht, sind Brettspiele, ja, selbst mit Baby. Dazu machen wir es uns meistens auf dem Boden auf der Krabbeldecke bequem. Mika und ich spielen ein Spiel und Baby George schaut interessiert zu und bekommt immer mal etwas von dem in die Hand gedrückt, z. Bsp. eine Spielfigur (ich weiß verschlucken und so, aber da muss man halt aufpassen). Oder wir sitzen auf dem Sofa und ich lese Märchen vor. Mika hört zu und George schaut sich die Bilder im Buch an, während er auf meinem Schoß sitzt.

Bewusst durchs Leben gehen
Damit meine ich, dass man sich für alles Zeit nehmen sollte und mit dem Kopf im Hier und Jetzt sein sollte. Wenn ich zum Beispiel mit Mika spiele, dann möchte ich nicht ständig mit den Gedanken irgendwo anders sein. Es macht dann nämlich nur halb soviel Spaß und ich bin mir ziemlich sicher, dass Kinder sowas merken. Auch wenn wir draußen sind und spazieren gehen, dann versuche ich immer nicht einfach nur kopflos und Gedankenverloren durch die Gegend zu laufen, sondern die Dinge um mich herum bewusst wahr zu nehmen. Und schon erfreut man sich an einer Menge kleiner Dinge. Selbst einen Supermarkt-Einkauf kann man in Ruhe erledigen, wenn nicht einfach nur schnell die Dinge in den Wagen schmeißt, sondern sich Zeit nimmt. Und damit wären wir beim nächsten Punkt:

Gut in den Tag starten
Ich weiß, dass vielen das Aufstehn morgen extrem schwerfällt. Dennoch ist es ratsam morgens ausreichend früh aufstehen. Ich finde es immer besonders entspannend, wenn ich noch bevor mich das erste Kind aufweckt aufstehe. So kann ich mich in aller Ruhe fertig machen. Ich halte es für besonders wichtig sich morgens hübsch zu machen, es muss ja nicht jeden Morgen sein, aber so fühlt man sich doch gleich viel wohler. Und es ist auch ein Zeichen dafür, dass man sich selbst schätzt. Es ist auch schön sich morgens ein bisschen Musik anzumachen oder auchmal ein paar Minuten Frühstücksfernsehen zu schauen. Ich trinke morgens immer eine Tasse Kaffe. Gerne stelle ich mich dazu, wenn es warm ist, raus auf den Balkon und genieße die ersten Sonnenstrahlen. Wenn mein Großer aufsteht, dann begrüßen wir uns freundlich und liebevoll. Manchmal geht das leider so ein bisschen unter, besonders wenn man knapp mit der Zeit ist... Aber auch für ein Kind ist ein guter Start in den Tag wichtig! Ich denke fast, dass der komplette Tagesverlauf davon abhängen kann, mit welcher Stimmung man den Tag beginnt.

Frische Luft
Leute, lasst euer Auto auchmal stehen! Ich war eine Zeitlang gezwungen alles zu Fuß zu erledingen und als ich dann wieder ein Auto hatte, musste ich feststellen, dass ich mich die rumfahrerei mit dem Auto irgendwie mehr gestresst hat, als das viele Laufen. Natürlich ist es angenehmer mit Auto unterwegs zu sein, wenn es besonders kalt ist oder wenn es regnet, aber selbst mein Sohn mochte es morgens mit mir zur Schule zu laufen, gerade wenn das Wetter gut war. Man ist viel ausgeglichener, wenn man viel Zeit draußen verbringt.

Sport
Wenn man es irgendwie einrichten kann, sollte man wenigstens einmal pro Woche Sport treiben. Am besten in einer Gruppe, das motiviert mehr und man lernt Leute kennen. Ich habe damit jetzt wieder angefangen und es fühlt sich großartig an! Das sorgt für Ausgleich, einen guten Kreislauf und man hat einfach mehr Energie.

Hilfe in Anspruch nehmen
Das ist gar nicht immer so einfach. Wer gibt schon gern zu, dass er Hilfe gebrauchen könnte. Dennoch sollte man ab und zu über seinen Schatten springen und andere um Hilfe bitten. Wenn man Hilfe angeboten bekommt, sollte man diese auf jeden Fall annehmen!

Einfach mal ein bisschen rumspinnen 
Findet vorallem mein Großer riesig! Ab und zu darf man auchmal so richtig "ausflippen". Das sieht bei uns in der Regel so aus, dass ich laut Musik anmache und wir dann äußerst expressionistisch anfangen jegliche Energie aus unserem Körper heraus zu tanzen (ja, geht auch ohne Alkohol!). Mika nennt das dann Breakdance. Was bei uns auch noch gut ankommt ist Luftballon-Federball. Wir schlagen uns mit aller Kraft einen Luftballon mit Federballschlägern zu. Das tut niemandem weh (außer man steht zu dicht zusammen :D) und baut überschüssige Energie ab.

Jetzt habe ich hier alles so schön niedergeschrieben, aber natürlich gelingt es auch mir nicht immer alles so umzusetzen ;-)

Mittwoch, 9. September 2015

Stillen oder Flasche?


Wie man weiß, ist Stillen das Beste für das Baby - und auch für die Mama. Muttermilch enthält eine Vielzahl an Substanzen, die für die Entwicklung des Babys wichtig sind, wie zum Beispiel Antikörper und Vitamine. Sie ist perfekt an die Bedürfnisse des Babys angepasst und somit in der Regel gut verträglich. Zudem beugt es Gewichtsproblemen vor, da das Baby mit der Muttermilch niemals überfüttert werden kann. Es gibt zahlreiche Artikel hierzu im Internet. Für Mama ist das Stillen ein guter und schneller Weg wieder Gewicht zu verlieren. Stillen schüttet ausserdem ein Hormon aus, das glücklich macht und einen gut fühlen lässt. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass durch das Stillen das Brustkrebs-Risiko erheblich gesenkt wird. Und, man spart Geld und hat die Milch immer parat. Soweit die Fakten.

Jetzt zur Praxis: Obwohl ich beide Kinder gestillt habe, habe ich persönlich Stillen nie wirklich als entspannt und angenehm empfunden. Vorallem in den ersten paar Wochen, hat es mir wenig Freude bereitet, sondern eher Schmerzen, da mein Körper sich erst daran gewöhnen musste, dass da ständig jemand an der Brust hängt. Da ich kein Freund von Still-Mode bin, habe ich auf stillfreundliche Oberteile verzichtet. Lediglich den Still-BH mochte ich tragen. Ich fand dann das Gewurschtel, bis ich die Brust dann endlich frei hatte, einfach nur nervig. Stillen in der Öffentlichkeit war für mich ebenso ein Problem. Ich finde das ist ein intimer Moment, der nur Mutter und Baby gehören sollte. Natürlich lässt es sich nicht immer so einrichten, wenn man unterwegs ist. Ich kann aber die provokativen Fotos in sozialen Netzwerken von stillenden Müttern, die demonstrativ ihre nackten Brüste in die Kamera halten, schlichtweg nicht nachvollziehen!

Viele behaupten, es ist weniger umständlich das Kind schnell an die Brust anzulegen, als erst eine Flasche zubereiten zu müssen. Ich jedoch habe das Flaschezubereiten nie als aufwendig empfunden, im Gegenteil, heißes Wasser, Pulver, kaltes Wasser, schütteln, fertig... was ist daran umständlich?! Zudem muss man muss sich, wenn man unterwegs ist, nicht erst einen bequemen, ruhigen Platz suchen. Im Notfall kann man die Flasche auchmal geben, wenn das Baby im Kinderwagen liegt. Okay, man hat zwar mehr Gepäck, aber auch nicht übertrieben viel. Auch Nachts muss man nicht aufstehen, wenn man sich alles was man braucht neben das Bett stellt.

Ein weiterer Vorteil ist, dass das Baby zuverlässiger satt ist mit der Flasche (zumindest war das bei mir so). Und, ich fand es doch oftmals frustrierend mich beim Essen und Trinken so einschränken zu müssen, gerade wenn ich Auswärts essen war.

Was mich am Flasche geben jedoch stört, jetzt wo ich abgestillt habe, sind die verurteilenden Blicke, gerade von anderen Müttern, die ich oftmals bekomme. Frei so nach dem Motto: "Mich wunderts nicht, dass die gepiercte, tätowierte, junge Mutter kein Bock hat zu stillen, sondern lieber die Flasche gibt! Die wollte bestimmt eigentlich gar kein Baby haben!" Mir tun dann vorallem die Frauen leid, die gar nicht die Möglichkeit dazu haben zu stillen. Denen muss es ja ständig so gehen.

Es ist natürlich jedem selbst überlassen, trotzdem kann ich Frauen die gar nicht stillen wollen überhaupt nicht verstehen. Ich habe Kind Nummer 1 fünf Monate voll gestillt und Kind Nummer 2 vier Monate lang. Ich bin froh, dass ich durchgehalten habe, auch wenn ich mich nicht richtig wohl damit gefühlt habe. Dauer-Stillen wäre definitiv nichts für mich. Ich finde 4 Monate vollkommen ausreichend.

Montag, 7. September 2015

Familienstand: Alleinerziehend


Wie es ist Alleinerziehend mit einem Kind zu sein, wusste ich schon vorher. Seit einiger Zeit bin ich allerdings alleine mit zwei Kindern. Ich nehme im Leben alles so wie es kommt. Auch dieses Schicksal. Über die Gründe meiner Trennung werde ich schweigen, aber ich möchte gerne schreiben wie es mir damit geht. Zunächst einmal möchte ich ganz klar sagen, dass ich nichts bereue! Ich bereue weder Kind Nummer 1, mit Mann Nummer 1, noch Kind Nummer 2, mit Mann Nummer 2! Dass mir mein neuer Status so einen gewissen Stempel aufdrückt, damit muss ich lernen zu leben. Zwei Kinder, von zwei verschiedenen Männern... Vorgestellt habe ich mir mein Leben natürlich anders. Ändern kann ich es jedoch nicht. Ich liebe meine Kinder und das ist alles was zählt!

Wenn man Alleinerziehend ist, ist es wichtig, sich ein Netzwerk aufzubauen. Denn auch wenn man sie nicht immer unbedingt braucht, ist es dennoch schön Hilfe zu haben. Alleinerziehend sein, bringt organisatorische und finanzielle Hürden mit sich. Mein Netzwerk ist sehr klein, aber zuverlässig. Meine Eltern wohnen ganz in der Nähe und ich habe meine beste Freundin, auf die ich immer bauen kann. Und auch meine Schwägerin ist für mich da, wenn ich sie brauche. Es gibt also keinen Grund zu verzweifeln! Das gute ist, dass die Kinder mir die Kraft geben, nicht aufzugeben. Es gibt Tage, die sind schön, und es gibt Tage die sind eben weniger schön. Die weniger schönen Tage sind die, an denen ich Zeit habe über mein Leben nachzudenken, darüber, dass ich keinen Partner habe, der mir zur Seite steht. Keinen, der mich Abends nach einem anstrengenden Tag in den Arm nimmt und mir sagt, dass ich als Mutter einen guten Job mache. Ich bin dann sehr traurig darüber, dass ich keine normales Familienleben habe. Alles steht und fällt mit meiner eigenen Laune! Ich habe festgestellt, dass der Tagesverlauf stark abhängig ist von meiner eigenen Stimmung, und weniger von der Stimmung der Kinder. Deshalb versuche ich stets positiv zu denken und jeden Tag dankbar zu sein für das was ich habe. Ebenso wichtig ist es Ruhe zu bewahren und sich nicht zu stressen. Man sollte sich nicht zu stark von der Uhrzeit abhängig zu machen, denn die Uhr ist der Feind! Das Abendessen muss nicht immer um Punkt 18 Uhr auf dem Tisch stehen. Und die Kinder müssen nicht immer um X Uhr im Bett sein. Alles was man tut, sollte man bewusst tun. Und das geht nur dann, wenn man sich Zeit lässt für die Dinge.

Natürlich kann Alleinerziehendsein auch Vorteile haben. Nämlich dann, wenn sich die Väter auch um ihre Kinder kümmern. Das ist leider nicht selbstverständlich. Ich, oder bessergesagt meine Kinder, haben das Glück Väter zu haben, die sich für sie interessieren. Jedes zweite Wochenende, verbringt mein Großer (7 Jahre) das Wochenende bei seinem Papa. Das wird künftig auch mit dem Kleinen (4 Monate) so sein. Allerdings erst dann, wenn ich mich bereit dazu fühle ihn abzugeben. Es ist schön, so auch mal Zeit für sich selbst zu haben und abschalten zu können, vom Muttersein. Ich würde es aber dennoch vorziehen, ein ganz normales Familienleben zu haben, als jedes zweite Wochenende ohne die Kinder zu sein. Dies ist mein größter Wunsch! Ich gebe meinen Traum von einer Familie nicht auf. Irgendwann werde ich jemanden finden, der zu mir steht und mich so lieben kann wie ich bin. Und dann möchte ich gerne noch mehr Familien-Zuwachs haben.

Montag, 31. August 2015

Fliegen mit Baby - Lohnt sich der Stress?

Ich bin mit meinem 3 Monate alten Sohn nach Dublin geflogen und möchte gerne darüber berichten.

Mir war bekannt, dass das mit dem Druckausgleich bei Babys noch nicht so gut funktioniert, Kopfschmerzen sind da vorprogrammiert. Deshalb soll man möglichst etwas zu trinken parat haben, das hilft gegen den Druck. Ich hatte mir es so schön ausgemalt... der Hinflug ging um 20:45, eigentlich eine gute Zeit für George, da er normalerweise so zwischen 21:00 und 21:30 zu Bett geht. Ich dachte er würde schön schlafen während des Fluges. Zunächst war auch alles in Ordnung. Ich bekam einen Babygurt, der an meinem eigenen befestigt wurde. Kurz bevor wir starteten mochte George aber nicht mehr angeschnallt bleiben und fing an sich in Rage zu schreien. Ein Mann in der Reihe vor mir, drehte sich genervt um. Ich versuchte ruhig zu bleiben, aber nach 10 Minuten Gebrüll, wünschte ich mir einfach nur ich wäre jetzt nicht da! Als wir endlich in der Luft waren und uns abschnallen durften, versuchte ich ihn sofort an die Brust zu legen, aber leider wollte er nicht trinken. Weitere 10 Minuten Geschrei folgten, bis er dann vor Müdigkeit endlich einschlief. Als wir uns wegen Turbulenzen dann wieder anschnallen mussten, fing er dann nochmal kurz an sich zu beschweren, aber schlief dann auch wieder ein und wurde dann erst wieder zum Landeanflug wach, den wir zum Glück entspannt hinter uns bringen konnten.

Ich dachte ja eigentlich der Hinflug war schon schlimm, aber der Rückflug war noch viel schlimmer!! Ich hatte im Urlaub abgestillt und extra eine Flasche Milch und eine Flasche Wasser für den Flug vorbereitet. Wieder fing das Drama an als wir uns anschnallen mussten. Darauf folgten dann gefühlte 30 Minuten lang hystherisches Geschrei. Ich habe George noch niemals derart schrill und panisch schreien hören! Und die Tränen sind nur so geflossen! Er hat mir so leid getan! Ein Mann kam zu mir und wies mich freundlich drauf hin, dass der Kleine so schreit, weil er durch den Druck Kopfschmerzen habe. Er solle doch etwas trinken. Ich lächelte nur und fühlte mich dabei wie eine Mutter die unfähig war ihr Kind zu beruhigen. Trinken wollte er erst später als er sich dann doch irgendwann endlich beruhigen konnte. Er war dann zwischendurch sogar ganz fröhlich, hat gelacht und sich mit der Stewardess "unterhalten". Dann kamen wieder Turbulenzen und mit der guten Stimmung war es vorbei. Er hat dann nochmals geschrien und ist dann eingeschlafen bis wir gelandet waren.

Ich muss sagen, ich würde nicht noch einmal mit Baby fliegen. Das war weder schön für uns als Eltern, noch für die anderen Fluggäste, und am allerwenigsten für George. Es gibt genügend andere schöne Urlaubsziele, die man mit Zug oder Auto erreichen kann. Bei meiner Freundin hat es hingegen gut funktioniert als sie mit ihrem 10 Wochen alten Sohn nach Ägypten geflogen ist... Jedes Baby ist anders. Ich allerdings würde das Risiko nicht nochmal eingehen.

Freitag, 7. August 2015

Das Geschäft mit dem Baby

Wir leben in einer Konsum-Gesellschaft, in einer Welt voll überflüssiger Dinge. Gerade beim ersten Kind kaufen viele Eltern haufenweise unnützen Schrott und werfen damit oft eine Menge Geld aus dem Fenster! Ich führe hier mal auf, worauf man meiner Meinung nach auf jeden Fall verzichten kann:

1. Spezielle Windelmülleimer
Am besten noch die, für die man nur bestimmte, sehr teure Müllbeutel (Nachfüllkassetten) verwenden darf. Diese Mülleimer sollen vor Geruch schützen durch einen sogenannten Folienschlauch. Es gibt tatsächlich welche für 120 (!!!) Euro! Wir haben einen ganz einfachen mit Deckel. Kostet nichtmal 5 Euro. Und mal ehrlich, regelmäßiges entsorgen hilft auch gegen Gerüche!

2. Baby-Badewanne
Es gibt welche mit Gestell und ohne. Die ohne sind gar nicht teuer. Aber brauchen tut man die nicht wirklich. Wir steigen immer mit unserem Baby zusammen in die Wanne. Macht Spaß und bedeutet Qualitätszeit.

3. Heizstrahler
Macht nur unnötig Bohrlöcher in die Wand. Ich hatte nie einen und mir hat auch nie einer gefehlt. Den kurzen Moment nach dem baden, wo das Baby mal zwei Sekündchen nackt ist, wird es auf jeden Fall überleben und krank wird es in der Regel davon auch nicht!

4. Babyfon
Und schon gar nicht mit Monitor! Das ist was für Helikopter-Eltern! Ein Babyfon ist wirklich nur sinnvoll, wenn man in einem großen Haus wohnt. In Wohnungen echt überflüssig, denn glaubt mir: sein Kind hört man schreien! Und man muss ja auch nicht gleich wegen jeden Mucks aufspringen...

5. Krabbeldecke
Ich habe ja nicht schlecht gestaunt, als ich sah, dass es Krabbeldecken für 80 Euro gibt! Jede andere Art von Decke tuts auch. Ich lege meinen Sohn teilweise so auf den Teppich (ist ein flauschiger).

6. Wickeltisch
Praktisch ist er schon, aber man kann auch überall anderswo wickeln... Sofa, Tisch, Boden, normale Kommode, Bett, etc.

7. Elektrisches Mobilée
Oh je! Bei meinem ersten Sohn hatte ich eins. Mit nerviger Musik und Licht-Show. Ob die Dinger nicht eher Schaden als gut sind... Ich sag nur Reiz-Überflutung. Außerdem gewöhnt man die Kleinen damit nur unnötig daran, vorallem wenn man sie als Einschlaf-Hilfe benutzt! Terror ist somit vorprogrammiert.

8. Fertigkost, Instant-Baby-Tees, Baby-Säfte
Man kann super schnell und einfach Babynahrung selbst kochen. Am besten gleich in großen Mengen und dann einfrieren. Das ist garantiert gesünder und spart Geld! Instant-Baby-Tees sind so mit das schlimmste was man seinem Baby antun kann. Die sind voll Zucker! Damit tut man sich und dem Baby keinen gefallen. Sind sie erstmal an Süßes gewöhnt, bekommt man sie nur schwer an "normale" Sachen ran. Genauso frage ich mich nach dem Sinn und Zweck von speziellen Baby-Säften. Was auch immer da noch extra an Vitaminen und anderen Nahrungsergänzungen drin ist, sowas gabs früher auch nicht und die Kinder sind trotzdem groß geworden. Säfte soll man sowieso meiden, der Säure und des Fruchtzuckers wegen...

9. Gläschen-/Flaschenaufwärmer
Ist vom Prinzip her nichts anderes, als ein Gefäß mit heißem Wasser. Genauso gut könnte man einen Topf mit Wasser erwärmen und dahinein das Gläschen oder die Flasche stellen.

10. Sterilisator
Hatte ich beim ersten Kind, fand ich nicht wirklich lohnenswert. Schnuller und Co. kann man auch von Zeit zu Zeit in einem Topf mit Wasser auskochen. Die Sachen in die Spülmaschine zu tun, finde ich auch ok.

11. Laufstall
Ganz ehrlich? Ich finde Laufstall ist was für faule Eltern! Sein Kind "wegzusperren" ist keine Lösung. Ich hatte nie einen und würde mir auch niemals einen anschaffen. Man muss seinem Kind schon beibrigen, wo es drangehen darf und wo nicht. Wie soll es das sonst lernen?



Barfuß laufen

Barfuß ist ein Lebensgefühl! Ich laufe gerne und viel Barfuß. Im Sommer auch draußen... an der Tankstelle, im Supermarkt, beim Autofahren (ich weiß, das darf man nicht!). Allerdings wasche ich mir immer die Füße, wenn ich von draußen reinkomme. Dennoch, Barfuß ist gesund:
  • Macht warme Füße - Durch wechselnde Temparaturreize und Massageeffekt des Untergrunds wird zusätzliche Körperwärme aktiviert
  • Macht schöne Füße - Beugt Schuhe Blasen, Hornhaut, Hühneraugen, Fehlstellungen der Zehen, etc. vor. Zudem verhindert es durch Muskelaufbau Senk- und Spreizfuß
  • Verbessert die Körperhaltung - Gut trainierte Füße bilden mit dem Rücken eine funktionale Einheit, somit werden natürliche Bewegungsabläufe aktiviert
  • Stärkt die Abwehrkräfte durch Muskelarbeit und wechselnde Temperaturreize, die Körperwärme erzeugen
  • Beugt Krampfadern und Venenleiden vor - Durch die Durchblutung der Wadenmuskulatur werden Blutgefäße entlastet und Bildung von Krampfadern verzögert
  • Schützt vor Fußpilz - Da die Füße weniger schwitzen und zusätzlich der Säuremantel der Haut gestärkt wird

Mittwoch, 5. August 2015

Placebo - Loud Like Love

Placebo ist meine allerliebste Lieblingsband! Ich kenne JEDES Album und bin bei jedem neuen skeptisch. Denn man möchte meinen, Placebo hätten ihre beste Zeit schon hinter sich. Aber Loud Like Love, ist meiner Meinung nach das Beste Album, das Placebo jemals produziert hat! Es ist großartig! Ich höre es jetzt seit über einem Jahr immernoch rauf und runter! Große Liebe! Mein Lieblingslied auf diesem Album ist übrigens: Exit Wounds.




Montag, 3. August 2015

Mit dem zweiten Kind ist alles entspannter?

"Mit dem zweiten Kind ist alles entspannter!" Wer kennt diesen Satz nicht?! Ich möchte hier von meiner ganz persönlichen Erfahrung mit dem zweiten Kind erzählen...

Meine erste Schwangerschaft, ich war 24, war geplant. Ein absolutes Wunschkind! Die Schwangerschaft verlief leider kompliziert, ich musste mich aufgrund einer Gebärmutterhals-Insuffizienz schon in der 24. Woche einer Operation (Zerklage) unterziehen und war den Rest der Schwangerschaft zum liegen verdonnert. Die Geburt hingegen war ein Traum! Entbunden habe ich, obwohl knapp 3 Wochen vor ET, im Geburtshaus. Nach gerade mal 3 Stunden Wehen und 2 Presswehen war der kleine Mann da - keine Komplikationen, kein Dammriss! Was danach kam, war alles andere als "entspannt". Mika ließ mich keine Nacht länger als 2 Stunden am Stück schlafen. Von schlafen kann eigentlich gar keine Rede sein. Fürs stillen habe ich immer ca. 30 Minuten gebraucht. Wenn ich ihn dann wieder hingelegt habe, fand er nur schwer wieder in den Schlaf. Kaum selber wieder eingeschlafen, wurde ich auch schon wieder zur nächsten Stillmahlzeit geweckt. So ging es fast das erste halbe Jahr lang. Es war furchtbar! Der Schlafmangel hat ganz schon auf die Stimmung geschlagen. Und jedes Mal habe ich mich wieder gefragt: wann schläft dieses Kind endlich "durch"? Die Antwort: Mika fing erst mit zweieinhalb Jahren an auch mal durchzuschlafen. Generell war ich, besonders in den ersten 2 Jahren, oft gestresst und überfordert und ehrlichgesagt auch nicht so richtig glücklich mit meiner Rolle als Mutter. An ein weiteres Kind war gar nicht zu denken! Meine größte Angst war immer, dass beim zweiten Kind alles genauso "schwierig" werden könnte...

Und dann passierte es: 7 Jahre später, ungeplant schwanger mit Kind Nummer 2. Trotzdem war sofort klar für mich, dass ich dieses Kind bekommen möchte. Die Schwangerschaft verlief diesmal hingegen aller Erwartungen richtig gut! So gut, dass ich sicher war, die Geburt müsse diesmal dafür umso schwieriger werden. Im 8. Monat bin ich noch Longboard gefahren und einen Tag vor der Geburt (39. Woche) habe ich noch Fußball gespielt mit dem Großen. Entbunden habe ich auch diesmal wieder im Geburtshaus. Und wieder hatte ich eine Traumgeburt: keine Komplikationen, kein Dammriss. Diesmal ging alles sogar noch schneller... nach nur 1 Stunde im Geburtshaus, hielt ich den kleinen George schon im Arm. 2 Stunden später sind wir wieder nach Hause gefahren. Mein Freund hat sich eine Woche freigenommen, um mir in der Anfangszeit zu helfen. Zugegeben, die ersten 4 Wochen nach der Geburt waren schlimm, obwohl ich körperlich schon sehr schnell wieder fit war und George von Anfang an ein guter Schläfer war. 3 bis 4 Stunden Ruhe am Stück in der Nacht! Heute schafft er (3 Monate alt) sogar 5 bis 8 Stunden. Dennoch hatte ich ordentlich mit dem nachgeburtlichen Hormonchaos zu kämpfen. Täglich überkam mich ein Heulkrampf und ich habe mich einfach nur wie ein Häufchen Elend gefühlt. Alles war mir zuviel. Hinzu kam noch, dass Mika in der ersten Zeit natürlich noch mehr Aufmerksamkeit forderte als ohnehin schon. Doch nach 4 Wochen waren wir alle ein eingespieltes Team. Ich fühlte mich zunehmends wohler in meiner Haut und fing an das Mutter-Sein so richtig zu genießen. Seit einem Monat bin ich sogar unter der Woche komplett allein mit den Kindern, da mein Freund aus beruflichen Gründen nur noch an den Wochenenden nach Hause kommt. Und ich habe kein Auto. Ich müsste eigentlich im Dauer-Stress sein bei den vielen Kilometern die ich hier täglich zu Fuß zurücklege, vom Supermarkt zur Schule zum Verein zum Arzt, teilweise hetze. Aber das bin ich meistens zum Glück nicht! Mit dem Alter wird man ruhiger, sagt man...

Und ja, mit dem zweiten Kind ist man tatsächlich entspannter, auch wenn vieles nicht einfacher ist. Aber man weiß bescheid, macht sich nichts mehr vor. Man bricht nicht mehr gleich in Schweiß aus, wenn das Baby anfängt zu schreien in der Öffentlichkeit. Man fragt sich nicht mehr wieso das Kind noch nicht durchschläft. Man rechnet von vornherein schon mit dem "schlimmsten" und kann somit nicht enttäuscht werden.

Ich behaupte, das zweite Kind hat mich erst zu einer richtigen Mutter gemacht! Das habe ich auch schon mehrfach von anderen gehört. Heute ist Mika 7 Jahre alt und ich bin wahnsinnig stolz und glücklich darüber ein so tolles Kind zu haben. Das gleiche gilt natürlich auch für George. Und schon jetzt weiß ich, dass ich mindestens noch ein weiteres Kind haben möchte. Auch wenn mit Nummer 3 tatsächlich alles schwieriger werden könnte!

Dienstag, 23. Juni 2015

Wundermittel Kokosöl




















Kokosöl kann man nicht nur in der Küche verwenden, sondern auch zur Körperpflege. Durch seinen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren (Laurinsäure), bildet es die Basis für diverse Kosmetika und ist für seine Feuchtigkeitsspendende Wirkung bekannt. Das Öl das ich immer kaufe gibt es bei Alnatura, zu finden bei den Ölen zum kochen, und kostet ca. 4,50 € / 200 ml. Das Kokosöl kann für folgende Zwecke benutzt werden:

Peeling

Hierzu mischt man 2 TL Zucker mit 3 TL Kokosfett und massiert es idealerweise unter der Dusche in die Haut ein. Es hinterlässt ein superzartes Hautgefühl.


Haarconditioner

Wasser erhitzen und darin etwas Kokosfett auflösen. Das ganze in die Haarlängen und Spitzen einarbeiten und kurz einwirken lassen. Anschließend gut ausspülen, eventuell erneut mit Shampoo auswaschen.


Augen-Make-Up-Entferner

Kokosfett auf ein Wattepad geben und damit das Augen-Make-Up abnehmen. Soll angeblich auch bei wasserfesten AMU funktionieren...


Bodylotion

Einfach auf die gewünschten Körperstellen auftragen. Sieht im Sommer besonders schön auf gebräunter Haut aus, da es einen Schimmer hinterlässt.


Deodorant

2 Teile Kokosöl
1 Teil Pfeilwurzmehl oder andere Stärke
1 Teil Natron oder Backpulver
1 Dose
Natron und Stärke mischen. Verhältnis leicht erhitzen bis es flüssig ist. In Natron und Stärke einrühren. Anschließend in eine Dose umfüllen und im Kühlschrank fest werden lassen.


Lippenpflege

Mehrmals täglich auf die Lippen auftragen


After-Sun-Lotion

Da das Kokosfett nicht nur Feuchtigkeitsspendend ist sondern auch eine kühlende Wirkung hat, kann man es auch gut nach dem Sonnenbaden verwenden.


Mückenschutz

Ätherisches Öl im Verhältnis 1:5 mit Kokosöl mischen und auf die Haut auftragen.

Sonntag, 21. Juni 2015

Longboarding

...weil es der allercoolste Sport überhaupt ist! Und weil es mich einfach sehr, sehr glücklich macht! Zwar habe ich mir letztes Jahr den Fuß gebrochen, als ich im falschen Winkel den Bordstein hochgefahren bin, jedoch denke ich, dass das irgendwie zu diesem Sport dazugehört ;-) Ich bin übrigens auch noch schwanger im 8. Monat (vorsichtig) gefahren. Nichts konnte mich davon abhalten! Aber dann merkte ich doch, dass sich mein Gleichgewicht durch die Kugel da vorne verlagert hat.


Freitag, 19. Juni 2015

PEZ

...weil es in mir Kindheitserinnerungen weckt. In meiner ersten Schwangerschaft habe ich mich daran einfach nicht satt essen können! Mein Sohn liebt PEZ auch, aber ich glaube mehr wegen der Spender als wegen der Bonbons an sich.


The Walking Dead

...weil schon die ersten 5 Minuten der ersten Folge mich total gefesselt haben. Das ist die wohl spannendste Serie, die ich kenne. Es wird tatsächlich nie langweilig, denn immer passieren neue Dinge mit denen man einfach nicht rechnet.